Asylbewerber leisten gemeinnützige Arbeit in der Gemeinde

Seit 21. Mai leben 22 Asylbewerber aus dem Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia und Eritrea in der alten Wengener Schule und warten auf die Entscheidung über ihren Asylantrag. Diese Wartezeit gilt es zu überbrücken. Der Wengener freiwillige Helferkreis unterstützt die Asyl suchenden nach Kräften durch Sachspenden, im Erlernen der deutschen Sprache und bei der sozialen Integration.
In den ersten Monaten ihres Hierseins dürfen sie keiner geregelten Arbeit nachgehen. Auch gemeinnütziges Arbeiten in der Gemeinde - Maximallohn 1 Euro und 5 Cent pro Stunde - muss durch das Land- ratsamt genehmigt werden. Die Gemeinde bemüht sich entspre-chende Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Ein Ergebnis davon war eine Aktion im August gegen das giftige Kreuzkraut. An zwei Vormittagen waren Khalef und Saleh aus dem Irak, Daniel aus Eritrea, Hayder und Yasin aus Äthiopien, zusammen mit dem Bauhofmitarbeiter Herrn Norbert Horn in der Freizeit-anlage Seltmans tätig.

B.S