Endlich mal ein klares Wort! Zitat aus der Süddeutschen Zeitung: Zugleich appellierte die Bundeskanzlerin an die Integrationsbereitschaft der Asylsuchenden in Deutschland. "Unsere Gesetze stehen über Ehrenkodex, Stammes- und Familienregeln", sagte Merkel. Wer in Deutschland Zuflucht und Schutz gefunden habe, müsse "unsere Gesetze, Werte und Traditionen achten" und die deutsche Sprache lernen. "Multikulti bleibt eine Lebenslüge. Und das Gegenteil davon ist Integration."                                                                     Andreas Hederer, Weitnau


Was den Einbürgerungsschwur der USA betrifft, so geht mir das zu weit......doch grundsätzlich bin ich auch der Ansicht, daß auch "unsere" Zuwanderer verpflichtet werden sollten unser Grundgesetz zu kennen und die hier gängigen Regeln des Zusammenlebens in der Gesellschaft einzuhalten. Wir geben viel, dann können wir auch fordern!                                                                                               H.M., Isny


Meine Anmerkungen zum Beitrag auf dem Fernsehsender Arte "Salafisten auf dem Vormarsch":

Wer verhindert die Arbeit dieser Menschenfänger in Deutschland? Unsere Behörden scheinen ausgelastet mit der Verwaltung der Flüchtlinge. Eine Verpflichtungserklärung für neue Bürger wie in den USA gibt es in Deutschland vermutlich nicht. Da gibt es m.E. einen Nachholbedarf - vielleicht nicht so krass wie in den USA. Hier der Wortlaut:

 

Ich erkläre hiermit und beeide es, daß ich absolut und vollständig jede Loyalität und Treuepflicht gegenüber jedem ausländischen Herrscher, Potentaten, Staat oder einer ausländischen Herrschaft aufkündige und aufgebe, deren Untertan oder Bürger ich bisher gewesen bin;

daß ich für die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika aktiv eintreten und sie gegen alle Feinde im In- und Ausland verteidigen werde;

daß ich ihnen wahrhaftige Treue und Loyalität entgegenbringen werde;

daß ich für die Vereinigten Staaten Waffen tragen werde, wenn dies vom Gesetz verlangt wird;

daß ich unbewaffneten Dienst in den Streitkräften der Vereinigten Staaten leisten werde, wenn dies vom Gesetz verlangt wird;

daß ich Dienst von nationaler Wichtigkeit unter ziviler Verwaltung verrichten werde, wenn dies vom Gesetz verlangt wird;

und daß ich diese Verpflichtung frei und ohne jeden Vorbehalt oder eine beabsichtigte Ausflucht eingehe; so wahr mir Gott helfe.

 

Quelle: Der Eid, den man bei der Einbürgerung in die USA ablegen muss.

Andreas Hederer, Weitnau